Tattoostudios vs. Friseure Corona-Lockdown-Wirrwarr

In den Medien wird wieder über einen teilweisen Lockdown spekuliert. Die Bundesregierung will Friseure offenlassen, aber Tattoostudios sollen schließen.
Die Rede ist von einem „Wellenbrecher-Lockdown“, der vom 4. Bis zum 30. November gelten soll – ein Stillstand mit Ausnahmen.
Betriebe wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe sollen offenbar wieder geschlossen werden, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist.  Anders als im Frühjahr sollen Friseursalons unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet bleiben. 

Wenn Friseure öffnen dürfen, ist die Untersagung des Tattoostechens ein nicht gerechtfertigter Eingriff in die Berufsausübungsfreiheit. Das ist ein Verstoß gegen den allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs 1 GG.
DAS habe ich schriftlich vom Verwaltungsgericht Schleswig. AZ 1B 74/20 Verwaltungsrechtssache.

Wir sind ein Hygienebetrieb. Unser Hygienekonzept funktioniert ohne Probleme. Niemand hat sich in den letzten Monaten bei uns angesteckt. Es gab keine Infektionen und auch keinen Grund, uns als Coronahotspot einzuteilen. 
Bei uns sind alle Hygienerichtlinien umsetzbar. Auf 350qm Fläche lässt sich super Abstand halten. Es gibt einen Eingang und fünf Ausgänge.  Handdesinfektion, Flächendesinfektion, und und und  … 

Wir geben alles für unsere Kunden und haben alle Auflagen erfüllt. Wir wollen weiterarbeiten und uns dieses Recht nicht nehmen lassen. 

Für alle, die es genau wissen wollen, folgt jetzt der Beschluss vom 07.05.2020 
SCHLESWIG-HOLSTEINISCHES VERWALTUNGSGERICHT

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